Fruitful Fokus: Datteln

02 Dez Fruitful Fokus: Physalis

Physalis

Physalis

Das sollten Sie über Physalis wissen

In den letzten zehn  Jahren hat die Kapstachelbeere eine steile Karriere hingelegt: Damals kannte kaum jemand Physalis; heute dagegen bekommt man sie für wenig Geld sogar beim Discounter.  Die kugelrunden Früchte stammen von einem Nachtschattengewächs, das eng mit der auch bei uns wachsenden Lampionpflanze verwandt ist. Und ganz ähnlich wie diese reine Zierpflanze beeindruckt auch die Physalis mit einem papierartigen, gerippten Blütenkelchverwandte – nur dass bei ihr beim Entblättern ein essbarer Kern zum Vorschein kommt. Während bei der Lampionpflanze die Hülle mit ihrer roten Farbe besticht, hat die Physalis eher innere Werte: Ihre Hülle sieht lustig aus, wirkt aber mit ihrer bräunlichen Farbe erst einmal weniger verlockend. Ganz anders sieht es mit der darin versteckten Frucht aus, die appetitlich in hellem Orange leuchtet und wunderbar duftet: Wer sie sieht und kostet, ist meistens begeistert.

Herkunft & Geschichte: Schon die weiteren Namen der Physalis wie „Andenbeere“ „Inkapfkaume“ oder „peruanische Judenkirsche“ deuten an, wo die ursprüngliche Heimat der Physalis liegt: Sie stammt aus den südamerikanischen Ländern Peru, Chile, Brasilien, Kolumbien  und Venezuela. Ihr bekanntester Zweitname „Kapstachelbeere“ verrät aber auch gleich, wo die Physalis mittlerweile heimisch und besonders begehrt ist: Seit Beginn des 19. Jahrhunderts baut man sie auch in Südafrika an.

Saison: Physalis bekommt man dank optimaler Transportwege inzwischen bei uns das ganze Jahr über, als Hauptsaison gilt dennoch die Zeit von Dezember bis Juni.

Geschmack: Physalis schmecken sehr intensiv süß-säuerlich. Manche vergleichen ihren Geschmack mit Ananas, andere fühlen sich beim Naschen an Maracuja erinnert.

Wie gesund ist eigentlich Physalis?

Physalis punkten mit einem hohen Gehalt an Eisen und Phosphor, vor allem aber gehören sie mit bis zu 2 mg Provitamin A zu den wichtigsten Lieferanten für diesen zellschützenden Stoff überhaupt. Dagegen nimmt sich der Anteil an Vitamin C bei der Physalis fast bescheiden aus; mit 30 mg pro 100 g steuert sie aber immerhin ein knappes Drittel zu unserem Tagesbedarf bei.

In ihren Herkunftsländern schätzt man die Physalis auch als natürliches Heilmittel. Die Afrikaner beispielsweise nutzen die ihre Blätter traditionell als Wundpflaster;  andere Teile der Pflanze werden bei Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt. Als besonders wirksam gilt die Physalis in der Naturheilkunde auch bei Harnwegserkrankungen, Gicht, Nieren- und Blasensteinen.

Nährwerte von Physalis pro 100 Gramm
Kalorien 85
Eiweiß 1,9g
Fett 0,7g
Kohlenhydrate 11,2g
Ballaststoffe 0,8g

 



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